Heizen mit Scheitholz: Sinnvoll für Natur und Mensch.

Ökologisch sinnvoll...
Wer heute Rücksicht auf die Natur nimmt, der handelt im Sinne der nachfolgenden Generationen. Denn funktionierende Naturkreisläufe sind Vorraussetzungen für das Leben auf der Erde. Zunehmende Sturm- und Hochwasser-Katastrophen lassen erahnen, wie teuer uns mangelde Rücksicht auf Natur in Zukunft kommen kann.
Holz ist gespeicherte Sonnenenergie; und beim Heizen mit Holz wird nur die Menge an CO² freigesetzt, die der Baum der Atmosphäre während des Wachstums entzogen hat. So ist Heizen mit Holz im Einklang mit der Natur! Im Gegensatz dazu gelangen bei der Verbrennung von Erdöl und Erdgas die vor drei Millionen Jahren eingelagerten CO²-Vorräte in die Atmosphäre. Dieses CO² ist Mitverursacher des vom Menschen ausgelösten Treibhauseffekts.
Heizen mit Holz hat darüber hinaus viele weiter Vorteile:
- kurze Transportwege
- Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit
- sichere Lagerung und ungefährlicher Transport
- Beschäftigung und Wertschöpfung im ländlichen Raum
- Ernte und Aufbereitung mit geringem Energieaufwand
Deshalb ist es sinnvoll, auf den nachwachsenden Brennstoff Holz zu setzen - für Natur und Mensch.

Nützliches Wissen zu Scheitholz

Scheitholz ist wohl die klassischste Variante, in der Holz als Brennstoff zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu Hackschnitzeln, bei denen man vor allem schwächere Äste und Restholz verwendet, wird Scheitholz aus den stärkeren Ästen und Holzstämmen gewonnen. Im Privatwald werden zum Eigengebrauch meist höherwertige Hölzer wie Eiche, Buche und Esche zu Brennstoff verarbeitet. Aufgrund der steigenden Nachfrage werden diese Holzarten, derzeit auch verstärkt auf dem Brennholzmarkt angeboten. Dieses Holz bietet seine Vorteile etwa darin, dass es mit schöner Flamme sehr lange und glutreich brennt, was es vor allem für offene Kamine oder Öfen mit Sichtfenster interessant macht. Für Scheitholzkessel, die als Zentralheizung eingesetzt werden, sind Nadelhölzer wie Fichte oder Douglasie sehr gut geeignet - auch weil sie oft um einiges billiger sind als Laubholzer.

 

Wer sein Scheitholz nicht selbst aufarbeitet, sondern es für den Brennholzmarkt produziert oder es kaufen will, der sollte sich mit den Normen und Maßeinheiten vertraut machen.

 

Wassergehalt und Holzfeuchte:

Wassergehalt (w)

15 %

20 %

25 %

30 %

Holzfeuchte (u)

18 %

25 %

33 %

43 %


Umrechnungsfaktoren:

1 l Heizöl verursacht beim Verbrennen 2,676 kg CO2

1 l Heizöl entspricht 2,5 kg Holz

1 kg Holz (w = 20 %) erzeugt 4,0 kWh/kg


Abkürzungen von Raummaßen:

1 Srm = Schüttraummeter, entspricht 1 m³ Holz (geschüttet)

1 Rm = Raummeter (Ster), entspricht 1 m³ Holz (geschichtet)

1 Fm = 1 Festmeter Holz (ohne Zwischenräume)


1000 l Heizöl entsprechen der Energie von:

ca. 5 - 6 Rm Laubholz (Hartholz)

ca. 7 - 8 Rm Nadelholz (Weichholz)

ca. 10 - 15 Srm Hackgut

 

Kontakt

Michael Göbel
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